Gottes Erde „bebauen und bewahren“ – wie geht das?

Wir suchen nach Gottes Wegen, um Land und Boden zu kultivieren und geben dieses Wissen gerne weiter.

Regenerative Landwirtschaft im Sinne des Schöpfungsauftrags


„Die Erde ist des HERRN und was darinnen ist, der Erdboden und was darauf wohnt.“ – Psalm 24,1

Unser Planet ist Gott nicht egal. Und wenn er es für Gott nicht ist, sollte er es für uns auch nicht sein. Angesichts der globalen Lage denken wir: Es wird Zeit umzukehren und Dinge anders zu machen, solange noch Zeit ist.

In einer Welt, in der die Pole schmelzen, Wälder brennen, wir uns in Kriege verwickeln und so viele Menschen wie noch nie auf der Flucht sind …

In einer Welt, in der das Trinkwasser knapp wird, wir in Plastik zu versinken drohen und Menschen nach Leben, Frieden und Gerechtigkeit hungern …

In einer Welt, in der Gedanken an die Zukunft uns wirklich mutlos machen können und vieles sinnlos erscheint …

... staunen wir mit grosser Freude über Gottes Schöpfung – und möchten sie bewahren. Wir wollen wiederentdecken, was Generationen vor uns noch wussten – und was uns durch Kunstdünger, Monokulturen und sogenannte „Pflanzenschutzmittel“ verloren ging: wie wir Land und Boden nachhaltig naturnah bebauen und behüten können.


Ora et labora – beten & arbeiten

Dazu müssen wir kreativ werden. Denn die Voraussetzungen für naturnahe Landwirtschaft werden regional zunehmend härter. Umso mehr nehmen wir das alte „ora et labora“ der Mönche ernst. Im Gespräch mit Gott wollen wir herausfinden, was unser Land benötigt, damit es ausbalanciert bleibt und den Wetterschwankungen stand hält. Darum pflanzen wir Bäume!

Hoffnung für die Schöpfung

Und sollte Gott nicht Wunder tun für seine Schöpfung, die er liebt? In Römer 8,19 heißt es: „Die ganze Schöpfung sehnt sich nach dem Offenbarwerden der Söhne Gottes“. Also sind wir gefragt – mit allem, was wir sind und haben, in Jesu Namen kreativ zu werden.

Selbst wenn wir am grossen Weltgeschehen nicht mitdrehen können, können wir doch im Kleinen wirksam sein. Wir können etwas bauen und modellieren, das einfach nachzumachen, auszubauen und zu multiplizieren ist.

Gemeinsam Lösungen schaffen

Wir wissen, dass wir eigentlich nichts wissen. Deshalb bleiben wir Lernende – Schülerinnen und Schüler Jesu. Jedes Land hat seine eigenen Herausforderungen. Wir wollen Lösungen finden – für eigene Gärten, Felder oder Projekte. 

Aber auch, um andere Familien, Gemeinschaften oder Einzelne durch Workshops, Seminare und gemeinsame Arbeitseinsätze unterstützen zu können, ihr Land naturnah zu bewirtschaften. Vorbild ist uns der Krameterhof in Österreich, wo etwa 45 Hektar Bergland nach Prinzipien der „holzerschen Permakultur“ bearbeitet werden.

Unsere Verantwortung ernst nehmen

Gottes Schöpfung braucht uns. Angesichts von Ressourcenverschwendung, Verlust der Artenvielfalt, Ausbeutung von Mensch und Tier für billige Kleidung und latenter Selbstvergiftung durch Nahrungsmittel sehen wir eine dringliche Verantwortung – besonders für Nachfolgerinnen und Nachfolger Jesu, sich diesem Thema zu stellen.

Viel zu lange haben wir unsere großartige Welt einfach nur selbstverständlich genommen und sie benutzt. Die fortschreitende Zerstörung unseres Planeten haben wir nicht nur hingenommen und ihr zugesehen, sondern uns durch unser unbedachtes Verhalten auch tatkräftig daran beteiligt.

Dabei hat Gott uns allen mit seiner Schöpfung einen wunderbaren Schatz anvertraut, den wir hätten „bebauen und bewahren“ sollen. Es geht nicht nur um Pflanzenanzucht oder Tiere – auch ohne eigenes Land gibt es viele Wege, Gottes Schöpfung zu bewahren, z. B. beim Thema Wasserverbrauch oder in der Alltagsgestaltung.

Und nun?

Lieben wir, was Gott liebt. Das ist Aufgabe im Reich Gottes. Unsere Erde gehört dazu.

Projektbeginn

Juni, 2021

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